Paska-Blauauge – Pseudomugil luminatus / Pseudomugil paskai
Unter der Bezeichnung Paska-Blauauge werden im Aquaristikhandel sowohl Pseudomugil luminatus als auch Pseudomugil paskai angeboten. Da beide Arten sich äußerlich sehr ähneln und im Handel nicht immer eindeutig unterschieden werden, verwenden viele Importeure und Großhändler beide wissenschaftlichen Namen synonym. Unsere Tiere werden daher bewusst unter beiden Bezeichnungen geführt.
Beide Blauaugen stammen aus Neuguinea, bleiben klein und eignen sich für bepflanzte Aquarien mit friedlichen Mitbewohnern. Haltung, Ernährung und Vergesellschaftung unterscheiden sich nur geringfügig, sodass die folgenden Pflegehinweise für beide Arten gleichermaßen gelten.
Das Paska-Blauauge ist ein kleinbleibender Schwarmfisch aus Neuguinea. Charakteristisch für diese Art sind die transparenten Flossen mit gelblichen bis orangefarbenen Akzenten sowie die intensiv blau schimmernden Augen, die für viele Arten der Gattung Pseudomugil typisch sind. Aufgrund seiner geringen Größe eignet sich das Paska-Blauauge besonders für gut strukturierte Aquarien mit dichter Bepflanzung.
Im Aquarium hält sich Pseudomugil paskai / luminatus überwiegend im mittleren und oberen Wasserbereich auf. In größeren Gruppen zeigen die Tiere ein ausgeprägtes Sozialverhalten und imponieren sich regelmäßig gegenseitig, ohne dabei ernsthafte Verletzungen zu verursachen.
Steckbrief & wichtige Daten
Wissenschaftlicher Name: Pseudomugil paskai / luminatus
Deutscher Name: Paska-Blauauge
Familie: Blauaugen (Pseudomugilidae)
Herkunft: Neuguinea
Größe: ca. 3–4 cm
Alter: etwa 3 Jahre
Aquarium: ab 54 Liter
Wasserwerte: 22–28 °C · pH 6,5–7,5 · weiches bis mittelhartes Wasser
Futter: feines Granulat, Frost- und Lebendfutter
Merkmale & Biologie
Das Paska-Blauauge gehört zur Familie der Blauaugen (Pseudomugilidae). Die Tiere besitzen einen schlanken Körper und vergleichsweise große Augen mit einem auffälligen blauen Schimmer. Besonders die Männchen zeigen verlängerte Flossen und präsentieren sich durch Imponierverhalten gegenüber Artgenossen.
In der Natur bewohnt Pseudomugil luminatus / paskai langsam fließende Bäche, Überschwemmungsgebiete und pflanzenreiche Randzonen. Dort leben die Tiere in lockeren Gruppen und ernähren sich von kleinen Wirbellosen und Plankton.
Haltung & Pflege des Paska-Blauauges
Das Paska-Blauauge sollte in Gruppen von mindestens 8 bis 10 Tieren gepflegt werden. Eine dichte Bepflanzung, feinfiedrige Pflanzen sowie freie Schwimmzonen entsprechen dem natürlichen Lebensraum. Eine leichte Wasserbewegung wird gut angenommen.
Stabile Wasserwerte und regelmäßige Wasserwechsel tragen zu einer langfristig erfolgreichen Haltung bei.
Vergesellschaftung
Pseudomugil paskai lässt sich gut mit anderen kleinen und friedlichen Fischarten vergesellschaften. Auch die gemeinsame Haltung mit Zwerggarnelen ist in vielen Aquarien problemlos möglich. Junggarnelen können jedoch gelegentlich gefressen werden.
Weitere Arten findest du in unserer Kategorie Regenbogenfische sowie unter Nanofische.
Fortpflanzung
Das Paska-Blauauge ist ein Dauerlaicher. Die Eier werden bevorzugt zwischen feinfiedrigen Pflanzen oder Laichmopps abgelegt. Die Jungfische schlüpfen nach wenigen Tagen und benötigen in den ersten Wochen entsprechend feines Aufzuchtfutter.
Fütterung
Aufgrund seines kleinen Mauls sollte Pseudomugil paskai mit feinem Granulat sowie Frost- oder Lebendfutter in passender Größe gefüttert werden. Eine abwechslungsreiche Ernährung unterstützt Vitalität und Fortpflanzungsbereitschaft.
FAQ – Häufige Fragen zum Paska-Blauauge
Wie viele Paska-Blauaugen sollte man halten?
Da es sich um einen Schwarmfisch handelt, empfiehlt sich eine Gruppe von mindestens 8 bis 10 Tieren.
Kann man Pseudomugil paskai mit Garnelen halten?
Ja, ausgewachsene Zwerggarnelen werden meist nicht beachtet. Junggarnelen können jedoch gefressen werden.
Ist das Paska-Blauauge für kleinere Aquarien geeignet?
Durch seine geringe Körpergröße eignet sich die Art bereits für gut strukturierte Aquarien ab etwa 54 Litern.
