Panda Panzerwels – Corydoras panda – friedlicher Bodenfisch aus Peru
Der Panda Panzerwels (Corydoras panda) gehört zu den beliebtesten Panzerwelsen für das Gesellschaftsaquarium. Seinen Namen verdankt er der markanten Zeichnung mit den dunklen Flecken an den Augen und der Schwanzwurzel, die an die Gesichtszeichnung eines Pandabären erinnert. Die ursprünglich aus Peru stammende Art zählt zu den kleineren Panzerwelsen und eignet sich hervorragend für bepflanzte Aquarien.
Als ausgeprägter Gruppenfisch hält sich der Panda Panzerwels überwiegend am Bodengrund auf. Dort durchsucht er mit seinen empfindlichen Barteln den Boden nach Futterresten und kleinen Wirbellosen. Besonders auf feinem Sand oder sehr feinem Kies zeigt Corydoras panda sein natürliches Verhalten.
Steckbrief & wichtige Daten
Wissenschaftlicher Name: Corydoras panda
Deutscher Name: Panda Panzerwels
Familie: Panzerwelse (Callichthyidae)
Herkunft: Peru
Größe: ca. 5 cm
Alter: etwa 8–10 Jahre
Aquarium: ab 80 Liter
Wasserwerte: 20–26 °C · pH 6–7,5 · weiches bis mittelhartes Wasser
Futter: Welsgranulat, Frostfutter, Lebendfutter
Merkmale & Biologie
Der Panda Panzerwels besitzt den für Panzerwelse typischen gedrungenen Körper mit knöchernen Seitenplatten. Auffällig sind die dunkle Augenmaske, der schwarze Fleck an der Rückenflosse sowie die dunkle Zeichnung an der Schwanzwurzel. Mit seinen Barteln tastet Corydoras panda ständig den Bodengrund nach Nahrung ab.
Wie alle Panzerwelse nutzt die Art zusätzlich die Darmatmung. Dabei steigen die Tiere regelmäßig zur Wasseroberfläche auf, um atmosphärische Luft aufzunehmen. Dieses Verhalten ist vollkommen normal.
Haltung & Pflege des Panda Panzerwelses
Der Panda Panzerwels sollte in einer Gruppe von mindestens 8 bis 10 Tieren gehalten werden. Ein feiner Sandboden ist ideal, da die empfindlichen Barteln beim Gründeln geschont werden. Wurzeln, Pflanzen und Versteckmöglichkeiten sorgen zusätzlich für naturnahe Bedingungen.
Regelmäßige Wasserwechsel und eine gute Wasserqualität fördern die Gesundheit der Tiere. Da Panda Panzerwelse aus eher kühleren Gewässern stammen, fühlen sie sich bei moderaten Temperaturen besonders wohl.
Vergesellschaftung
Corydoras panda zählt zu den friedlichsten Bodenfischen der Aquaristik. Er kann problemlos mit Salmlern, Bärblingen, Regenbogenfischen, Zwergbuntbarschen oder Harnischwelsen vergesellschaftet werden. Auch die Haltung mit Zwerggarnelen ist in der Regel problemlos möglich, da ausgewachsene Garnelen nicht als Beute angesehen werden.
Weitere Arten findest du in unserer Kategorie Panzerwelse sowie unter Welse.
Fortpflanzung
Der Panda Panzerwels ist ein Freilaicher. Die Weibchen heften ihre Eier meist an Aquarienscheiben, Pflanzen oder Dekoration. Unter geeigneten Bedingungen gelingt die Nachzucht auch im Aquarium.
Fütterung
Der Panda Panzerwels ist ein Allesfresser. Hochwertiges sinkendes Welsgranulat, Frost- und Lebendfutter bilden eine gute Grundlage für eine abwechslungsreiche Ernährung. Futterreste allein reichen für eine dauerhafte Versorgung nicht aus.
Unterschied zum Sterbai Panzerwels
Im Vergleich zum Sterbai Panzerwels (Corydoras sterbai) bleibt der Panda Panzerwels etwas kleiner und bevorzugt etwas kühlere Wassertemperaturen. Beide Arten gehören zu den friedlichen Panzerwelsen und eignen sich hervorragend für Gesellschaftsaquarien.
Für wen eignet sich der Panda Panzerwels?
Der Panda Panzerwels eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Aquarianer, die einen friedlichen Bodenfisch für ein bepflanztes Gesellschaftsaquarium suchen. Durch sein ruhiges Wesen und die unkomplizierte Haltung zählt Corydoras panda zu den beliebtesten Panzerwelsen überhaupt.
FAQ – Häufige Fragen zum Panda Panzerwels
Wie viele Panda Panzerwelse sollte man halten?
Da Panda Panzerwelse ausgeprägte Gruppenfische sind, empfiehlt sich eine Gruppe von mindestens 8 bis 10 Tieren.
Welcher Bodengrund eignet sich für Panda Panzerwelse?
Feiner Sand ist ideal, da die Tiere ständig gründeln und ihre empfindlichen Barteln dadurch geschont werden.
Kann man Panda Panzerwelse mit Garnelen halten?
Ja. Ausgewachsene Zwerggarnelen werden in der Regel nicht beachtet. Sehr kleine Junggarnelen können jedoch gelegentlich gefressen werden.
